Zahnarzt Goethestraße Frankfurt – Ihre Zahnärzte in Frankfurt

Zahnarzt Frankfurt am Main, Goethestraße 21. Unsere Schwerpunkte: Ästhetik, Prophylaxe, Parodontologie, Zahnerhaltung, Zahnersatz, Implantate, Angstpatienten, Funktionsdiagnostik, Kieferorthopädie, Angst und Phobie und Professionelle Zahnreinigung. Ihr Zahnarzt in Frankfurt

Zahnarzt Praxis Dr. Hubertus Platt in Frankfurt

Zahnarzt Frankfurt - Bild einer Kommode der Zahnarztpraxis

Parodontologie

Parodontitis ist die Erkrankung des Zahnhalteapparates. Ihre Behandlung ist einer der Schwerpunkte in unserer Praxis. Durch langjährige Fortbildung und Erfahrung in diesem Teilbereich der Zahnmedizin steht uns heute eine Vielzahl von Therapien zur Verfügung, um erkrankte Zähne zu erhalten. Mehr »

Wie entsteht eine Parodontitis?
Durch eine Besiedelung der Zahnoberflächen durch Bakterien kommt es bei der Parodontose zuerst zu einer Entzündung des Zahnfleischsaumes, von der die Zahnhälse umgeben sind (Gingivitis). Ausgelöst durch die Gifte des Bakterienstoffwechsels entsteht eine Entzündung, in deren Verlauf Weichgewebe und Knochen stark angegriffen werden. Es entstehen tiefe Zahnfleischtaschen und ein Teufelskreis beginnt: Durch die - oft unbemerkt ablaufende - Entzündung bilden sich immer tiefere Taschen mit idealen Bedingungen für das Wachstum der Bakterien, doch mit zunehmender Tiefe wird eine Reinigung der Wurzeloberfläche immer schwieriger. Die Bakterien vermehren sich stärker und verursachen einen massiven Verlust an Weich - und Hartgewebe des Zahnhalteapparates.

Was sind die Merkmale einer Parodontitis?
Eine Parodontose kann an folgenden Merkmalen frühzeitig erkannt werden:
- Zahnfleischbluten
- Entzündungen am Zahnfleisch evtl. mit Schwellung
- Mundgeruch
- Zahnbeläge, die durch Zähneputzen nicht entfernt werden können
- Rückgang des Zahnfleisches
- Lockerung von Zähnen, evtl. mit Stellungsänderung
- Schmerzen
- Austritt von Eiter am Zahnfleischsaum, spontan oder auf Druck

Was sind die Folgen einer Parodontitis?
Offensichtliche Resultate sind die oben beschriebenen Merkmale einer Parodontose, am Ende steht meist der Zahnverlust. Es werden allerdings auch Auswirkungen auf den gesamten Organismus diskutiert. So werden z.B. Frühgeburten oder Untergewicht von Neugeborenen mit einer Parodontitis der Mutter in Verbindung gebracht. Herz - und Gefäßspezialisten vermuten in der Parodontitis einen Risikofaktor für eine Erkrankung in diesem Bereich.
Eine Parodontitis muss behandelt werden. Der Zahnarzt stellt die Diagnose mittels einer klinischen Untersuchung, einem Röntgenbild und je nach Situation durch eine mikrobiologische Keimbestimmung der Zahnfleisch-Taschen feststellen.

Wie wird eine Parodontitis behandelt?
· Zunächst begibt sich der Patient in eine sog. Initialphase. In dieser Phase wird eine professionelle Zahnreinigung durchgeführt und der Patient über die möglichen und nötigen Zahnreinigungsmöglichkeiten aufgeklärt. Dies beinhaltet neben der Instruktion der richtigen Zahnputztechnik die Demonstration von Hilfsmitteln wie Zahnseide und Zahnzwischenraum-Bürsten.

Nach 4 Wochen erfolgt eine Übungskontrolle mit anschließender erneuter professioneller Zahnreinigung.

Nach weiteren 4 Wochen wird eine genaue Befundung mit Messung der Zahnfleisch-Taschentiefen durchgeführt. Das Ausmaß der Taschentiefen und des Knochenabbaus bestimmt das weitere Vorgehen. Dies kann eine subgingivale Zahnreinigung beinhalten, d.h. eine Reinigung der Taschen unterhalb des Zahnfleisch-Niveaus. Das sind Zonen, die der Patient mit seinen Mundhygiene-Mitteln nicht erreichen kann. Bei sehr hohen Taschentiefen muss ein chirurgisches Vorgehen gewählt werden.

Eine medikamentöse Therapie mit einem Antibiotikum kann eine solche Therapieform begleiten.

Ein Wiederaufbau des Höhenverlustes im Zahnfleischverlauf ist leider durch diese Therapie nicht möglich. Durch die Reduktion der durch die massive Entzündung stark vermehrten Durchblutung des Zahnfleisches auf ein normales Niveau kommt es sogar oft zu einem weiteren Verlust an Höhe während der Ausheilungsphase.
Will man eine Regeneration des Zahnhalteapparates erreichen, gibt es die Möglichkeit der gesteuerten Gewebe-Regeneration (GTR). Dabei versucht man mit Hilfe von Membranen zu verhindern, dass die Knochentasche durch Bindegewebe regeneriert. Zusätzlich kann die Knochentasche mit Knochenersatzmaterial aufgefüllt werden. Dadurch kann auch wieder eine erhöhte Stabilität des Zahns erreicht werden.

nach oben